Endlich sommer - ab ins kalte wasser!


Endlich Sommer! Nach Monaten des Lockdowns kehrt zunehmend wieder Leben in die Gesellschaft ein - und das ist gut so. Viele Menschen haben sich danach gesehnt, endlich wieder "raus zu kommen" und Menschen zu treffen, mal wieder Essen zu gehen oder in den Urlaub zu fahren. Ich bin froh, dass die aktuelle gute pandemische Entwicklung all das nun wieder zulässt. 

Und parallel dazu ist es Sommer geworden: gerade in der letzten Woche herrschte eine große Hitze in Deutschland vor, die viele für sich genutzt haben. Die Seen und Schwimmbäder waren voller Menschen, die sich Abkühlung verschafft haben. Hier lieben wir ihn so sehr, den Sprung ins kalte Wasser. Doch es gibt auch Lebensbereiche, da tun wir uns schwer damit. 

 

Sie alle kennen das: Sie kommen an den See oder ins Freibad, halten den ersten Fuß ins Wasser und denken sich: "Verdammt, ist das kalt." Mir geht es auch immer so, ich brauche mitunter eine ganze Weile, bis ich vollends im Wasser angekommen bin. 

 

Doch wenn man dann mal drinnen ist im "kalten" Wasser, dann gibt es oft folgende Erkenntnisse:

1. Es fühlt sich gar nicht mehr so kalt an.

2. Je mehr ich mich darin bewege, desto angenehmer ist es.

3. Man versteht selbst kaum, warum man so lange gebraucht hat, rein zu gehen.

4. Die Überwindung hat sich mehr als gelohnt.

5. Beim nächsten Mal bin ich sicher schneller drin.

 

Sie ahnen sicher schon, worauf ich hinaus will: Transportieren wir diese Erkenntnisse von "kaltem Wasser" mal auf Bereiche Ihres Arbeitslebens. Wie oft stehen Sie oder Ihre Mitarbeiter vor einer Situation, die sich genau so anfühlt. Seien es geänderte Abläufe im Unternehmen, neue Tätigkeiten oder neue Beratung- und Vertriebsprozesse. Das Wasser ist bei so etwas oft sehr kalt. 

 

Aus meiner Erfahrung als Berater und Coach weiß ich, wie sehr sich viele Menschen anfangs oft gegen eine Veränderung wehren, Hürden sehen, Probleme identifizieren. Doch nach der Überwindung treten in nahezu allen Fällen die oben genannten Erkenntnisse ein.

Gerade kürzlich habe ich wieder viele solcher Situationen erlebt, wo genau solche Erkenntnisse eingetreten sind in den Anwendung neuer Beratungsprozesse. Die Geschwindigkeit des "ins-Wasser-gehens" ist sicherlich bei jedem Menschen verschieden: Es gibt Mitarbeiter, die springen sofort rein, andere gehen eher Schritt für Schritt. Doch die Erkenntnisse, die dann eintreten, sind bei allen gleich. 

 

Insofern lassen Sie mich aus dieser Analogie folgende Thesen zusammenfassen:

 

1. Kaltes Wasser fühlt sich am Anfang immer unangenehm an - je mehr und je öfter Sie sich darin bewegen, desto mehr profitieren Sie dauerhaft davon und schaffen sich ein neues Erleben.

 

2. Es ist einfacher, gemeinsam die Schritte zu wagen. Andere beim Spaß im kühlen Nass zu sehen, motiviert. Genauso hilfreich ist jemand an Ihrer Seite, der Sie mitzieht.

 

3. Manchmal muss auch die Außentemperatur erst etwas höher werden, um eine Abkühlung notwendig zu machen. Doch wenn man sie genommen hat, will man sie nicht mehr missen.

 

4. Auch beim Gang in den See erfolgt ein Schritt nach dem Anderen.

 

5. Und by the way: Das Schwimmen lernt man im Übrigen niemals vom Zuschauen.

 

Herzlichen Dank, dass Sie meinen Artikel bis zum Ende gelesen haben - ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar interessante Impulse liefern! Ich wünsche Ihnen viele tolle Erlebnisse, weiterhin viel Gesundheit und entspannte Abkühlungen an heißen Tagen!

 

Ihr/Euer

 

Sören Flimm



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